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Immobilien-Kaufvertrag in 28 Punkten prüfen

Ein Kaufvertragsentwurf liest sich glatt. Die Punkte, die später teuer werden, stehen selten dort, wo man sie sucht.

FormatCheckliste · PDF · 28 Punkte
Preis€ 39netto
ÜbermittlungNach Zahlungseingang
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ChecklisteKaufvertrag prüfenCheckliste · PDF · 28 PunkteJetzt buchbar

Beim Immobilienkauf entscheidet sich vieles außerhalb des Kaufpreises: was im Grundbuch als Last eingetragen ist, wann Nutzen und Gefahr übergehen, wie der Kaufpreis über den Treuhänder fließt und ob die Aufsandungserklärung die Einverleibung trägt. Kommt Wohnungseigentum dazu, treten Nutzwerte, Rücklage und Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft hinzu. Jeder dieser Punkte ist einzeln prüfbar.

Genau das leistet die Checkliste: Sie zerlegt den Entwurf in 28 Fragen, die Sie der Reihe nach abhaken — mit zwei bis drei Sätzen dazu, worauf es bei jedem Punkt ankommt. Sie ist ein Prüfwerkzeug, kein Vertragstext und kein Ersatz für den Vertragsverfasser. Was am Ende offen bleibt, ist die Liste, mit der Sie in den Unterschriftstermin gehen.

Was die Checkliste abdeckt

  • 28 Prüfpunkte in sechs Abschnitten, einzeln abhakbar
  • Zu jedem Punkt zwei bis drei Sätze Erklärung
  • Grundbuch: Lasten, Dienstbarkeiten, Rangordnung, Anmerkungen, offene Plomben
  • Wohnungseigentum: Nutzwerte, Rücklage, Beschlüsse, geplante Sanierungen
  • Abwicklung: Treuhand, Fälligkeit des Kaufpreises, Übergabestichtag, Aufsandungserklärung
  • Abschnitt Gewährleistung und Nebenkosten, mit Spalte für offene Fragen

Wann Sie sie brauchen

i.Der Vertragsentwurf liegt vor und Sie wollen ihn vor dem Unterschriftstermin systematisch durchgehen.
ii.Sie kaufen eine Eigentumswohnung und wollen prüfen, ob der Entwurf Nutzwerte, Rücklage und Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft sauber abbildet.
iii.Sie vergleichen zwei Entwürfe verschiedener Vertragsverfasser und brauchen dafür einen einheitlichen Maßstab.
Grenzen dieser Vorlage

Die Checkliste zeigt, wo Fragen offen sind — beantworten muss sie der Vertragsverfasser. Bei Bauträgerprojekten, Baurechten oder ausländischen Käufern gelten zusätzliche Regeln, die eine anwaltliche Prüfung erfordern.

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Häufige Fragen

Ersetzt die Checkliste die Prüfung durch einen Anwalt?

Nein. Sie strukturiert Ihre eigene Durchsicht und macht sichtbar, welche Punkte im Entwurf fehlen oder unklar bleiben. Die rechtliche Bewertung einer konkreten Klausel — etwa eines Gewährleistungsausschlusses oder einer aufschiebenden Bedingung — gehört in anwaltliche Hände. Viele Rückfragen erübrigen sich allerdings, wenn Sie vorbereitet in den Termin gehen.

Passt die Liste auch für ein Haus oder ein Grundstück?

Der Abschnitt zum Wohnungseigentum entfällt beim Einfamilienhaus; dafür gewinnen Widmung, Bauakt und Anschlüsse an Gewicht. Die Abschnitte sind so geordnet, dass sich der nicht einschlägige Teil überspringen lässt.

Wann setze ich die Checkliste am besten ein?

So früh wie möglich. Wer ein Kaufanbot unterschreibt, ist daran in der Regel bereits gebunden — die Prüfung erst beim Vertragstermin kommt dann zu spät. Ideal ist der Moment, in dem der erste Entwurf samt Grundbuchsauszug vorliegt: Dann lassen sich Änderungen noch ohne Zeitdruck besprechen.

Ist meine Buchungsanfrage bereits verbindlich?

Nein. Mit dem Absenden des Formulars stellen Sie eine Buchungsanfrage; ein Vertrag kommt dadurch noch nicht zustande. Wir prüfen die Anfrage und übermitteln Ihnen die Rechnung — erst damit nehmen wir Ihre Anfrage an. Nach Zahlungseingang erhalten Sie die Vorlage. Bis zur Rechnungslegung entstehen Ihnen keine Kosten.

Die Vorlagen und Checklisten dienen als Grundlage für die eigene Verwendung und sind für typische Anwendungsfälle konzipiert. Sie sind vom Nutzer selbst auszufüllen und an die konkrete Situation anzupassen.

Eine individuelle Prüfung, Anpassung oder rechtliche Beratung für den konkreten Einzelfall ist nicht Bestandteil des Erwerbs. Die Verantwortung für die vollständige und richtige Verwendung der Vorlagen und Checklisten im jeweiligen Einzelfall liegt beim Nutzer.

Die Nutzung ist ausschließlich für eigene Zwecke gestattet. Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Verwertung der Vorlagen und Checklisten ist nicht gestattet.

Die Vorlagen und Checklisten stellen keine individuelle Rechtsberatung dar und ersetzen diese nicht. Es gilt der vollständige Haftungsausschluss.