Miete · Vorlage

Kündigung des Mietvertrags durch den Mieter

Eine Kündigung wirkt erst, wenn sie beim Vermieter eingelangt ist — verpasst man den Termin, läuft der Vertrag bis zum nächsten weiter.

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Preis€ 39netto
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Mieter brauchen für eine ordentliche Kündigung keinen Grund — anders als Vermieter, die im Vollanwendungsbereich des MRG an gesetzliche Kündigungsgründe und den gerichtlichen Weg gebunden sind. Entscheidend sind für den Mieter drei Punkte: die Kündigungsfrist, der zulässige Kündigungstermin und der Nachweis, dass das Schreiben tatsächlich beim Vermieter eingelangt ist. Alle drei ergeben sich aus dem Vertrag und dem anwendbaren Recht.

Das Schreiben bringt diese Punkte in eine belastbare Form: eindeutige Bezeichnung von Vertrag und Objekt, ausdrücklich genannter Kündigungstermin, Angebot zur Rückstellung und Anmeldung der Kaution. Ergänzend erklärt ein Hinweisblatt, wie sich der Termin bei unbefristeten und bei befristeten Verträgen bestimmt und warum der eingeschriebene Versand hier mehr ist als eine Formalität.

Was die Vorlage enthält

  • Kündigungsschreiben mit Adressfeld, Objektbezeichnung und Datum des Mietvertrags
  • Ausdrückliche Nennung von Kündigungsfrist, Kündigungstermin und Vertragsende
  • Textvarianten für unbefristete und für befristete Mietverhältnisse
  • Passus zur Wohnungsrückgabe mit Vorschlag für den Übergabetermin
  • Rückforderung der Kaution samt Frist für die Abrechnung
  • Hinweisblatt zu Zugangsnachweis und Berechnung des Kündigungstermins

Wann Sie sie brauchen

i.Sie ziehen aus einer unbefristeten Wohnung aus und wollen den Auszugstermin sauber und nachweisbar festlegen.
ii.Ihr befristeter Vertrag läuft noch, das erste Jahr ist aber vorbei und Sie wollen vorzeitig kündigen.
iii.Sie haben mündlich gekündigt, die Hausverwaltung bestreitet den Erhalt — Sie holen die Kündigung umgehend schriftlich und mit Zugangsnachweis nach.
Grenzen dieser Vorlage

Das Schreiben deckt die Kündigung durch den Mieter ab. Für Vermieterkündigungen, Auflösungen aus wichtigem Grund oder strittige Fälle mit offenen Forderungen ist es nicht gedacht — dort ist anwaltliche Begleitung angezeigt.

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Häufige Fragen

Welche Kündigungsfrist gilt für mich als Mieter?

Zuerst prüfen Sie den Mietvertrag — er darf aber nicht zum Nachteil des Mieters von den zwingenden Bestimmungen des Mietrechtsgesetzes abweichen. Enthält er keine wirksame Regelung, gilt für Wohnungen mangels anderer Vereinbarung eine einmonatige Kündigungsfrist zum Monatsletzten. Die Vorlage enthält ein Feld für Frist und Termin sowie eine Anleitung, wie Sie beides aus Ihrem Vertrag ableiten.

Kann ich einen befristeten Mietvertrag vorzeitig beenden?

Bei befristeten Hauptmietverträgen über Wohnungen im MRG-Bereich kann der Mieter nach Ablauf eines Jahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist jeweils zum Monatsletzten kündigen. Außerhalb des MRG entscheidet der Vertrag. Die Vorlage enthält für beide Konstellationen eine eigene Textvariante.

Reicht eine Kündigung per E-Mail?

Maßgeblich ist zunächst der Vertrag, der oft Schriftform verlangt. Selbst wenn E-Mail zulässig wäre, tragen Sie das Risiko, den Zugang nicht beweisen zu können. Empfohlen ist der eingeschriebene Brief, bei knappen Terminen zusätzlich die persönliche Übergabe gegen Empfangsbestätigung. Die Vorlage enthält beide Bestätigungsformulierungen.

Ist meine Buchungsanfrage bereits verbindlich?

Nein. Mit dem Absenden des Formulars stellen Sie eine Buchungsanfrage; ein Vertrag kommt dadurch noch nicht zustande. Wir prüfen die Anfrage und übermitteln Ihnen die Rechnung — erst damit nehmen wir Ihre Anfrage an. Nach Zahlungseingang erhalten Sie die Vorlage. Bis zur Rechnungslegung entstehen Ihnen keine Kosten.

Die Vorlagen und Checklisten dienen als Grundlage für die eigene Verwendung und sind für typische Anwendungsfälle konzipiert. Sie sind vom Nutzer selbst auszufüllen und an die konkrete Situation anzupassen.

Eine individuelle Prüfung, Anpassung oder rechtliche Beratung für den konkreten Einzelfall ist nicht Bestandteil des Erwerbs. Die Verantwortung für die vollständige und richtige Verwendung der Vorlagen und Checklisten im jeweiligen Einzelfall liegt beim Nutzer.

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Die Vorlagen und Checklisten stellen keine individuelle Rechtsberatung dar und ersetzen diese nicht. Es gilt der vollständige Haftungsausschluss.